
Im März im Süden offene Campingplätze zu finden ist nicht ganz einfach. Schlussendlich sind wir in Languedoc fündig geworden und stehen nun bei Narbonne. Die Stadt wurde ca. 200 v. Chr. gegründet und hat eine bewegte Vergangenheit. Eine alte Römerstrasse wurde freigelegt und ist begehbar, aber die Kathedrale wurde nie ganz fertig gestellt in all den Jahren. Die Kunstausstellung im Palais-Musée des Archevêques ist frei zugänglich und absolut sehenswert. Am Canale de la Robine liegen einige Hausboote vertäut. Viele Strassenbeizen laden zum verweilen ein, wenn nur der Tramontana Wind nicht so blasen würde. In der grossen Markthalle herrscht ein dichtes Gedränge zwischen den vielen Ständen mit verlockenden Angeboten. Und ja, der lokale Wein mundet ausgezeichnet.